Verordnung

Verordnung zur Festlegung von Ökodesignanforderungen an nachhaltige Produkte (ESPR) mit DPPs

Nachhaltige Produkte zur Norm in Europa machen

Die Verordnung zur Festlegung von Ökodesignanforderungen an nachhaltige Produkte (ESPR) ist der ehrgeizige Plan der EU, die Umweltauswirkungen von Produkten zu reduzieren, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und Verbraucher zu befähigen, umweltfreundlichere Optionen zu wählen.

Warum die ESPR wichtig ist

Die ESPR erweitert die Ökodesign-Vorschriften der EU, um Produkte langlebiger, reparierbarer und recycelbarer zu machen – wodurch der Ressourcenverbrauch verlangsamt und Abfall reduziert wird. Wichtige Ziele:

CO2-Fußabdrücke von Produkten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg reduzieren

Datentransparenz durch die Einführung Digitaler Produktpässe (DPPs) gewährleisten

Vernichtung unverkaufter Waren verbieten

Kreislaufwirtschaft durch die Vorgabe von Recyclinganteilen fördern.

Wer ist betroffen?

Die ESPR gilt für Unternehmen, die Produkte in der EU verkaufen, insbesondere mit Schwerpunkt auf Textilien & Bekleidung, Elektronik & IKT (Smartphones, Laptops, Haushaltsgeräte), Möbel (Stühle, Tische, Matratzen), Baumaterialien (Stahl, Zement, Dämmstoffe), Kunststoffe & Verpackungen (Einwegartikel, Lebensmittelbehälter).

Wer muss die ESPR einhalten?

Battery Manufacturers

1. Hersteller & Produzenten

  • In der EU ansässige Hersteller von physischen Gütern, die in den Geltungsbereich der ESPR fallen.
  • Hersteller außerhalb der EU, die Produkte auf den EU-Markt exportieren (müssen die Vorschriften einhalten, um Zugang zu EU-Verbrauchern zu erhalten).
  • Marken & Eigenmarkenhersteller (auch bei Auslagerung der Produktion).

2. Importeure & Vertreiber

  • Unternehmen, die Waren in die EU importieren (müssen die Einhaltung der Vorschriften durch Lieferanten überprüfen).
  • Großhändler und Vertreiber, die mit regulierten Produkten handeln.

3. Einzelhändler & Online-Händler

  • Online-Marktplätze (Amazon, eBay usw.), die ESPR-regulierte Produkte verkaufen.
  • Stationäre Einzelhändler, die betroffene Waren führen.
  • Mode- und Elektronikhändler.

Der Digitale Produktpass

Gemäß der ESPR-Verordnung (EU) 2024/1781 ist der Digitale Produktpass (DPP) eine digitale ID Ihrer Materialien oder Ihres Endprodukts, die alle wichtigen Daten entlang der Lieferkette enthält.

Der Digitale Produktpass von Minespider kann wichtige Nachhaltigkeits-, Compliance- und Kreislaufdaten – vom CO2-Fußabdruck bis zur Recyclingfähigkeit – sammeln und kommunizieren, um die ESPR und andere ESG-fokussierte Vorschriften einzuhalten.

Battery Passport, a traceability tool for every stakeholder in the battery supply chain.

Welche Daten sind im Digitalen Produktpass der ESPR erforderlich?

Die ESPR legt verbindliche Datenkategorien fest, um die Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit von Produkten zu verbessern:

DPP-Datenkategorie
Beschreibung
Technische Leistung
Effizienz, Haltbarkeit und Kennzahlen zum Energieverbrauch
Materialherkunft & Inhalt
Details zu Rohstoffen, einschließlich recycelter Inhalte
Reparatur & Wartung
Reparaturanleitungen, Ersatzteilverfügbarkeit, Reparierbarkeitsbewertung
Recycling & Lebensende
Informationen zu Demontage, Recyclingfähigkeit und sicherer Entsorgung
Ökologischer Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus
Kohlenstoffemissionen, Energieverbrauch und die gesamte Umweltauswirkung

Minespider vereinfacht das Sammeln, Strukturieren und Teilen dieser Daten – durch Automatisierung und Integrationen von Drittanbietern.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Digitale Produktpässe Ihnen helfen können, die ESPR einzuhalten

Zeitplan & Compliance: Wichtige ESPR-Meilensteine

2026
2027

Erste Welle der obligatorischen Einhaltung für Hochprioritätssektoren (z. B. Textilien, Elektronik und Baumaterialien). Unternehmen müssen:

  • Digitale Produktpässe (DPP) implementieren

  • Ökodesign-Anforderungen erfüllen (Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Recyclinganteil)

  • Einhaltung der Verbote zur Vernichtung unverkaufter Waren für Großunternehmen.

2028
2030

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) müssen die Verbote der Vernichtung unverkaufter Waren einhalten.

2030+

Vollständige Einführung der ESPR in allen erfassten Sektoren, mit strengerer Durchsetzung und potenzieller Ausweitung auf weitere Produktkategorien.

FAQ

Was ist die ESPR?
Was sind die wichtigsten Fristen für die Einhaltung der ESPR?
Welche Unternehmen müssen die Anforderungen der ESPR erfüllen?
Wann tritt das Verbot unverkaufter Waren gemäß der ESPR in Kraft?
Was sind die Kernanforderungen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR)?
Was ist ein Digitaler Produktpass?
Wie sollten sich Unternehmen auf die ESPR vorbereiten?
Was sind die Anforderungen der ESPR an die Recyclingfähigkeit und Haltbarkeit von Produkten?
Wie werden Digitale Produktpässe (DPPs) Unternehmen dabei helfen, die ESPR-Anforderungen zu erfüllen?
Welche spezifischen Informationen zur Haltbarkeit müssen im DPP enthalten sein?
Wie unterstützen Digitale Produktpässe (DPPs) die Recyclingfähigkeit von Produkten gemäß der ESPR?